Rosige Aussichten für Netzwerk und Geschäft

  • Die W3+ FAIR 2016 in WetzlarDie W3+ FAIR 2016 in Wetzlar
  • Die W3+ FAIR 2016 in Wetzlar
  • Marcel Gross, Keyence
  • Steffan Gold, Trioptics
  •  Juergen Bode, Satisloh

Branchen vereint, hat sich die W3+ Fair in Wetzlar mittlerweile etabliert. Die Mischung aus Start-Ups und globalen Branchenführern zieht immer mehr Aussteller an. Wir haben bei Keyence, Trioptics und Satisloh nachgefragt, warum sie die Messe schätzen und wie sie ihr eigenes Geschäft sowie dessen zukünftige Entwicklung bewerten.

Welcher Branche innerhalb der Bereiche Optik, Elektronik und Feinmechanik ordnen Sie sich genau zu? Wie ist das vergangene Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht gelaufen, wo befinden Sie sich aktuell, und wohin geht die Reise für Sie in der Zukunft?

Marcel Gross, Keyence: Wir sind in den Bereichen Mikroskopie und Messtechnik tätig. Das vergangene Geschäftsjahr ist für uns sehr gut gelaufen. Wir befinden uns aktuell in der Wachstumsphase. Keyence etabliert sich mehr und mehr im Markt und gehört heute schon im Bereich Digitalmikroskopie zu den Marktführern. In Sachen Messtechnik sind unsere digitalen Messprojektoren in den letzten sieben Jahren auch gut vom Markt angenommen worden und zählen mittlerweile zum Standard-Messequipment in der Produktion und Qualitätssicherung. Neue Entwicklungen, wie unsere bildgeführte 3D-Koordinatenmessmaschine, werden aus unserer Sicht unsere Marktposition in der Messtechnik Branche weiter ausbauen.

Steffan Gold, Trioptics: Als einer der weltweit größten Anbieter optischer Messtechnik liegt unsere Kernkompetenz im Bereich Optik, für die Entwicklung und Herstellung unserer Produkte sind Elektronik und Feinmechanik ebenfalls sehr wichtig. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Geschäftsentwicklung und den Aussichten für 2017. Im vergangenen Jahr haben wir, wie schon in 2015, über 40 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt, um das angestrebte Wachstum bewerkstelligen zu können. Ende 2017 ist außerdem der Umzug in unserer neue Firmenzentrale geplant, worauf wir uns natürlich besonders freuen.

Jürgen Bode, Satisloh: Wir sind in der Optik angesiedelt. Nach einem überraschend zurückhaltenden ersten Halbjahr 2016 lag unsere Auslastung im zweiten Halbjahr deutlich über dem Durchschnitt.

Die aktuelle Auftragslage ist positiv und wir erwarten eine gesunde Entwicklung für das laufende Jahr.

Was wird künftig im Hinblick auf Ihr Geschäft besonders wichtig werden?

M. Gross:  Die Kernkompetenz von Key­ence ist die Entwicklung innovativer Lösungen, die auf optischer Technologie basieren. Mit dem Einzug der Industrie 4.0 ins Tagesgeschäft unserer Kunden spielen neben den Produkten, welche die Herausforderungen der Applikationen erfüllen, auch die Vernetzung und Kommunikation innerhalb des Unternehmens eine immer größere Rolle. Die Entwicklung der entsprechenden Schnittstellen wird unserer Meinung nach somit immer wichtiger.

S. Gold: Wir sind in allen relevanten Wachstumsmärkten – vom autonomen Fahren bis hin zu Intraokularlinsen – mit unseren Produkten und Lösungen präsent und haben dabei drei wesentliche Herausforderungen: erstens müssen wir uns in sehr unterschiedliche Anwendungen und Anforderungen hineindenken können, zweitens müssen wir meistens Lösungen entwickeln, die es am Markt so noch nicht gibt und drittens fordern unsere Kunden immer kürzere Entwicklungszeiten. Wenn sie das alles erfolgreich leisten wollen, brauchen sie ein kompetentes und motiviertes Team, deshalb sind uns unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders wichtig.

J. Bode: Die Anforderungen an einen Maschinenhersteller in der Optikindustrie werden vielfältiger. Unsere Kunden benötigen flexible Lösungen, mit denen sie auch in Zukunft auf die Markterfordernisse reagieren können. Gleichzeitig ist der Trend nach höheren Genauigkeiten bei schwierigeren Randbedingungen ungebrochen. Ein weiterer Trend ist die Nachfrage in Europa nach Automatisierungslösungen für kleine und mittlere Losgrößen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig produzieren zu können.

Welchen Stellenwert messen Sie der Messe W3+ Fair aktuell bei? In welchem Zusammenhang steht dabei der Standort Wetzlar für Sie?

M. Gross:  Die Messe in Wetzlar ist für uns eine gute Plattform, um regionale Kontakte zu Firmen zu knüpfen und über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Optik informiert zu bleiben.

S. Gold: Wir haben im September 2016 einen Vertriebs- und Service-Standort in Wetzlar eröffnet, um näher bei unseren Kunden zu sein. In einem nächsten Schritt wollen wir in Wetzlar auch Produkte entwickeln und fertigen.
Für alle Aktivitäten benötigen wir gute Mitarbeiter, Lieferanten und Partner in der Region Wetzlar. Für die Suche nach ihnen ist die W3+ Fair eine besonders gute Plattform.

J. Bode: Die Messe bietet eine gute Möglichkeit, mit unseren Kunden aber auch mit unseren Lieferanten aus der Region ins Gespräch zu kommen und die persönlichen Netzwerke zu pflegen. Darüber hinaus können wir uns als attraktiver Arbeitgeber Schülern und Studenten aus der Region vorstellen.

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Trioptics GmbH
Hafenstr. 35-39
22880 Wedel
Telefon: +49 4103 18006 0
Telefax: +49 4103 18006 20
Satisloh GmbH
Wilhelm-Loh-Str. 2-4
35578 Wetzlar
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Telefax: +49 6441 912 130
Keyence Deutschland GmbH
Siemensstr. 1
63263 Neu Isenburg
Germany
Telefon: +49 6102 3689-0
Telefax: +49 6102 3689-100

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