Netbook Vision

Alternative Konfiguration von Vision-Systemen mit USB-Technologie

Das USB-Interface wurde vor Jahren von Intel entworfen, um die vielen bisher am PC verwendeten Interfaces (RS232, Parallelport, PS2) durch eine einheitliche moderne Schnittstelle abzulösen. Obwohl USB vor allem am Anfang der Konkurrenz durch Firewire hoffnungslos unterlegen war, hat es sich im PC-Sektor durch die Marktdominanz von Intel durchgesetzt. Point Grey Research, Anbieter von innovativen Kameratechnologien, nutzt das USB 2.0 Interface in den neuesten Modellen der Firefly MV digitalen Kamerareihe.



Die Firefly MV Produktreihe bietet insgesamt 10 verschiedene Kombinationen aus Formfaktor und Schnittstelle an, die entwickelt wurden, um eine große Palette an Applikationen von sowohl industriellen als auch nicht industriellen Bildver­arbeitungssystemen zu berücksichtigen. Dazu gehören Objekt- und Gestenerkennung, optische Zeichenerkennung (OCR), Augmented Reality sowie Multitouch-Interface-Technologien. Der CMOS-Sensor, welcher sich schon in der existierenden IEEE1394 (FireWire) Version der Kamera bewährt hat, wurde auch für die neuen USB 2.0 Modelle beibehalten. Er unterstützt eine Übertragungsgeschwindigkeit von 480 Mb/s und kann an jedes Computersystem mit USB-Ports angeschlossen werden.


„Als wir 2006 die Firefly MV zum ersten Mal auf den Markt brachten, wollten wir vor allem eine kostengünstige und anwenderfreundliche OEM-Kamera anbieten, die Anwendungen sowohl für industrielle Bildverarbeitung als auch in der Computer-Vision unterstützt", sagt Vladimir Tucakov, Director of Sales & Marketing bei Point Grey Research. „Der Anwender hat nun die Wahl zwischen ­einer FireWire und einer USB 2.0 Schnittstelle. Dies eröffnet uns neue Möglichkeiten auf dem OEM-Markt. Die FireWire Modelle sind beispielsweise hervor­ragend für Applikationen geeignet, die eine Übertragungsgeschwindigkeit von 400 Mb/s und eine Synchronisierung von mehreren Kameras erfordern. Die USB 2.0 Modelle wiederum sind auf Einzel­kamerasysteme ausgerichtet, bei denen der Kunde die Kamera ohne separate FireWire Interface-Karte direkt an den Computer anschließen kann."


„Ein weiterer Vorteil der Firefly MV ist der nach wie vor unschlagbare Preis", fügt Tucakov hinzu.

„Sie ist zu einem Preis von 199 US-$ erhältlich und ermöglicht somit eine kosteneffiziente Lösung für ein komplettes Bildverarbeitungssystem. Auf der Vision 2008 haben wir ein derartiges Komplettsystem vorgestellt: Ein ASUS Eee PC mit Intel Atom Prozessor, Linux Betriebssystem, OpenCV Open-Source Vision Software und unsere Kamera - alles zusammen für unter 600 US-$."


Die Firefly MV Kamera verwendet einen 1/3˝ WVGA CMOS-Sensor mit Global Shutter und liefert qualitativ hochwertige 752(B) x 480(H) Schwarz-Weiß oder unverarbeitete Bayer Farbbilder bei 60 FPS. Über einen 2x2 Binning-Modus lässt sich die Bildwiederholrate auf bis zu 135 FPS erhöhen. Die umfassenden Konfigurationsmöglichkeiten reichen von der IEEE-1394 und USB-Schnittstelle über den Formfaktor Boardlevel- oder Gehäuse-Varianten bis hin zu unterschiedlichen M12-Objektiven bzw. einer C/CS-Mount Objektivhalterung. Die USB 2.0 Modelle sind mit einer CS-Mount Objektivhalterung mit entfernbarem Glas/IR-Filtersystem ausgestattet und in einem kompakten, leichten 44 x 24 x 34 mm Kunststoffgehäuse untergebracht. Die Board-Level-Variante misst wie ihr FireWire Pendant nur 40 x 25 mm und ist für qualifizierte OEMs erhältlich. Ein 7-Pin GPIO-Anschluss ermöglicht die Synchronisierung der Kamera mit anderen Komponenten wie z. B. einem externen Trigger oder Lichtquellen. Über den 5-Pin Mini-USB 2.0 Anschluss werden nicht nur Daten übertragen, sondern auch die Kamera mit Strom versorgt.


Wie alle Point Grey Kameras, entspricht die Firefly MV den technischen Anforderungen des IIDC v1.31 Standards. Kunden, die bereits Point Grey Kameras im Einsatz haben, werden von der nahtlosen Softwareintegration profitieren, die das FlyCapture Software Development Kit (SDK) ermöglicht. Der FlyCapture SDK stellt dem Benutzer eine einheitliche API für unsere FireWire und USB 2.0 Kameras zur Verfügung und bietet auch ActiveX, TWAIN und DirectShow Schnittstellen an.  

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