inspect award 2020 Gewinnerprodukt industrieller Computertomograf GOM CT

Felix Lißon, Sales Engineer CT, und Dr. Dominik Stahl, Director Applied Research, über den GOM CT, aber auch über Trends

  • (v.l.): Felix Lißon, Sales Engineer CT, und Dr. Dominik Stahl, Director Applied Research (beide GOM), ­sowie David Löh, Stv. Chefredakteur der inspect, bei der Preisverleihung des inspect award 2020(v.l.): Felix Lißon, Sales Engineer CT, und Dr. Dominik Stahl, Director Applied Research (beide GOM), ­sowie David Löh, Stv. Chefredakteur der inspect, bei der Preisverleihung des inspect award 2020

inspect: Was ist das Besondere am industriellen Computertomografen GOM CT?

Dr. Dominik Stahl: Der GOM CT ist ein industrieller Computertomograf, der bei der Bauteildigitalisierung eine sehr hohe Detailschärfe erreicht: einerseits, weil die Erfassung der Messdaten über einen hochauflösenden 3k-Röntgendetektor mit feinem Pixelraster erfolgt. Andererseits, weil jedes Bauteil in bestmöglicher Messposition – und damit stets in höchstmöglicher Auflösung – gemessen wird. Seine Stärke spielt der GOM CT vor allem bei der Messung von kleinen Kunststoff- und Leichtmetallteilen aus.
Außerdem lassen sich innerhalb des Messfelds auch mehrere Objekte messen, was die Durchsätze in der Produktion weiter steigert. Einige Anwender des GOM CT messen über 100 Teile gleichzeitig. Dazu werden diese in mehreren Lagen geschichtet.

inspect: Wo sehen Sie den größten Nutzen für den Anwender?

Felix Lißon: Viele CT-Systeme verlangen dem Nutzer einiges ab: Sie erfordern eine manuelle Positionierung des Bauteils im Messraum. Und das kann sich zu einem echten Geduldsspiel entwickeln. Mit viel Fingerfertigkeit muss der Anwender per „Trial-and-Error-Methode“ die bestmögliche Position finden. Beim GOM CT dagegen befindet sich im Messraum eine 5-Achs-Kinematik mit integriertem Zentriertisch. Der Nutzer platziert das zu messende Bauteil einfach auf dem Zentriertisch und schließt die Tür zum Messraum. Dann lässt sich in der Software des GOM CT per Live-Bild anzeigen, wie der Röntgendetektor den Prüfling in seiner aktuellen Position erfassen würde, und kann die Messposition per Software optimieren.

inspect: Was sind die allgemeinen Trends in der industriellen (optischen) Messtechnik und inwieweit spiegeln sich diese Marktanforderungen in Ihren Produkten wider?

Dr. Dominik Stahl: Wir erkennen ganz klar den Trend, Messungen direkt in die Produk­tion zu integrieren. Die erhobenen Messdaten sind oft bezüglich Qualität und Prozess relevanter als die im Messraum erzielten Daten. Damit einher geht der starke Trend zur Automatisierung.

inspect: Auf welche neuen Produkte dürfen sich die inspect-Leser im nächsten Jahr freuen?

Dr. Dominik Stahl: Wir möchten nicht zu viel verraten, aber die Leserinnen und Leser können sich nach dem Allround-Sensor Atos 5, dem Spezialisten für große Flächen, Atos 5X, und dem Experten für kleinste Teile, dem Atos 5 for Airfoil, auf weitere Innovationen bei der Hard- und Software freuen. Auch bei den Automatisierungslösungen ergänzen wir unser Portfolio weiter.

inspect: Was ist Ihre Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2020?

Dr. Dominik Stahl: Die OECD hat für Deutschland 2020 ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um nur 0,4 Prozent prognostiziert. Anhaltende Spannungen im Welthandel könnten im gesamten Euroraum zu einem Konjunkturabschwung führen. Vor diesem Hintergrund werden Aspekte wie Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung noch wichtiger. Daher gehen wir von einem weiteren erfolgreichen Geschäftsjahr aus.

Eine Übersicht über die Gewinner des inspect award 2020 finden Sie hier.

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Schmitzstraße 2
38122 Braunschweig
Telefon: 0531/39029-0
Telefax: 0531/39029-15

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