inspect award 2020 Gewinnerprodukt 3D-Koordinatenmessgerät XM-1200

Marcel Gross, Marketingleiter, und Camilla Morr, Senior Marketing ­Coordinator, über das Gewinner­produkt und die Trends

  • (v.l.): Jörg Wüllner, Commercial Manager bei ­Wiley; Camilla Morr, Senior Marketing Coordinator, und Marcel Gross, Marketingleiter (beide Keyence); David Löh, Stv. Chef­redakteur der ­inspect(v.l.): Jörg Wüllner, Commercial Manager bei ­Wiley; Camilla Morr, Senior Marketing Coordinator, und Marcel Gross, Marketingleiter (beide Keyence); David Löh, Stv. Chef­redakteur der ­inspect

inspect: Was ist das Besondere am XM-1200?

Camilla Morr: Das Schöne am XM-1200 ist, dass wir die Lücke zwischen Handmessmittel und traditionellen CNC-gesteuerten Messmaschinen schließen. Durch die bildgeführte Messung mittels Augmented Reality lässt es sich ganz einfach bedienen – eben wie ein Handmessmittel. Man kann aber auch komplexe Maße abnehmen, die man normalerweise mit einer klassischen Messmaschine erfassen würde.

inspect: Welchen Vorteil bringt das dem Anwender?

Camilla Morr: Unsere Kunden überzeugen meist zwei wesentliche Vorteile: Zum einen ist es die einfache Handhabung, wodurch jeder Mitarbeiter das XM bedienen kann. Dadurch entsteht auch eine Personal­entlastung, da die Messungen nicht unbedingt ein Messtechniker durchführen muss, sondern der Werker das direkt selbst machen kann. Zum anderen ist es das kompakte Design, wodurch man das Messgerät einfach auf einem Rollwagen platzieren kann, um es beispielsweise durch die Fertigung zu schieben. Außerdem kann man direkt an der Maschine messen, weil das XM-1200 robust gebaut und unempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen ist. Es muss also nicht, wie viele herkömmliche Messgeräte, in einem klimatisierten Messraum stehen.

inspect: Gehört das zu den gängigen Anwendungen, das Messgerät neben der Maschine zu betreiben?

Camilla Morr: Tatsächlich haben ganz viele Kunden das Gerät in der Produktion stehen. Dadurch lässt sich mal eben schnell ein Maß nehmen oder Stichproben überprüfen. Die Werker müssen also dafür nicht immer mit dem Teil in den Messraum laufen.

inspect: Welche Trends sehen Sie in der optischen Messtechnik?

Camilla Morr: Ein großer Trend ist auf jeden Fall die Dokumentation. Es wird immer mehr gefordert, dass man die Qualität der Produkte belegen kann. Diesen Trend unterstützt das XM, das einen bebilderten Prüfbericht ausgibt.

inspect: Was werden die Besucher der Control bei Keyence zu sehen bekommen?

Marcel Gross: Es wird einige Highlights geben, auch neue Produkte. Nachdem es im letzten Jahr viele Neuigkeiten aus dem Bereich der Mikroskopie zu sehen gab, werden dieses Jahr auch wieder spannende neue Produkte aus der Koordinatenmesstechnik vorgestellt.

inspect: Wie ist Ihre wirtschaftliche Prognose für 2020?

Marcel Gross: Wir hoffen, dass der Markt wieder an Sicherheit gewinnt, nachdem ein paar große Entscheidungen gefallen sind, darunter der ­Brexit und die Präsidentschaftswahlen in den USA.

Worauf wir darüber hinaus sehr gespannt sind, sind die Entwicklungen im Bereich E-Mobilität. Da wird sich sicher viel tun, gerade auch bei deutschen Automobilherstellern.

Eine Übersicht über die Gewinner des inspect award 2020 finden Sie hier.

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