Auf Pandemien richtig reagieren

Wie Framos durch die Corona-Krise navigierte

  • Aufgestockte Lagerbestände bei Framos. Bild: FramosAufgestockte Lagerbestände bei Framos. Bild: Framos
  • Aufgestockte Lagerbestände bei Framos. Bild: Framos
  • Leere Framos Büros nach dem Lockdown. Bild: Framos
  • Engineering-Workbench als Heimarbeitsplatz Bild: Framos

Dieser Artikel gibt einen Überblick darüber, wie das Framos-Team die weltweite Reaktion auf diese Pandemie in jeder Region richtig vorhersehen konnte, wie es seine Standorte, die Mitarbeiter und die Kunden während des Lockdowns betreut hat, welche Planungen es gibt, wenn der Lockdown gelockert wird und sich der Handel wieder erholt. Ein starkes und erfahrenes Management-Team, das aufgrund der Unternehmensgrundsätze bei der Entscheidungsfindung sehr diplomatisch und sensibel vorging, trug während dieses Härtetests wesentlich zum Erfolg von Framos bei.

Den Lockdown-Maßnahmen zuvorkommen

Als die ersten Nachrichten aus Wuhan, China, über eine mysteriöse Krankheit, die sich in der Bevölkerung ausgebreitet hat, eintrafen, sah die Welt vorerst nur von außen zu, ohne den Ernst der Lage wirklich zu begreifen. Erst als das Virus Europa erreichte, wurde klar, wie ansteckend die Krankheit ist und wie schwierig es ist, die Ausbreitung des Virus aufzuhalten. Bereits zu dieser Zeit, etwa im Januar 2020, konnte das Team von Framos erkennen, wie die weltweiten Lieferketten davon betroffen sind, und startete Vorkehrungen, um die Auswirkungen auf die Bestellungen seiner Kunden abzuschwächen. Mit der Hilfe von starken Partnern, wie Vimos, konnte Framos Produkte aus Asien beziehen, noch bevor Grenzen geschlossen wurden und es deshalb Lieferverzögerungen gab. Framos hat ein COVID-19 Krisenteam gebildet, um herauszufinden, wie sich die Situation weltweit entwickeln und sich dies auf alle Teile des Unternehmens auswirken wird. Es wurden Pläne für den Fall ausgearbeitet, dass sich das Virus auch hier ausbreitet.
Nachdem das Virus Europa erreicht hat, war zunächst Italien am stärksten davon betroffen. Das Framos Team hat untersucht, wie die italienische Regierung die Ausbreitung der Krankheit bekämpft und hat hierbei auch Informationen der Mitarbeiter vor Ort über die Auswirkungen hinzugezogen. Diese Informationen halfen bei der Ausarbeitung von Strategien und Planungen, die in verschiedenen anderen Niederlassungen weltweit umgesetzt wurden. Dabei hatte es den Anschein, als ob viele Regierungen die gleichen Strategien bei der Eindämmung von COVID-19 verfolgten, so dass sich die jeweilige Vorgehensweise gut vorhersehen ließ.

Mit diesem Wissen war Framos in der Lage, die Niederlassungen auf die Lage vorzubereiten und den Mitarbeitern mit gut durchdachten Planungen für das Arbeiten im Homeoffice die Angst vor einer Ansteckung zu nehmen. Für diejenigen, die noch in der Firma arbeiten mussten, wurden rasch Schutzausrüstungen und Hygieneverfahren eingeführt, etwa um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten, die noch in der Produktion und im Versand tätig waren. Die Niederlassungen in den Regionen, die noch nicht vom Corona-Virus betroffen waren, warteten nicht erst auf offizielle Anordnungen zur Schließung, denn es gab bereits Planungen, damit die Mitarbeiter früher als gefordert daheim arbeiten konnten. Sie hatten somit genug Zeit, die entsprechende Ausrüstung aus ihren Büros mitzunehmen und ihre Heimarbeitsplätze produktiver zu gestalten, um den Geschäftsbetrieb durchgängig am Laufen zu halten.
Andreas Franz, CEO von Framos, sagt: "Das Team und unsere Unternehmensgrundsätze, insbesondere unser Fail-Forward-Philosophie, also bewusst aus Fehlern zu lernen, half uns dabei, verschiedene Ideen in bestimmten Regionen auszuprobieren, um zu sehen, ob sie funktionieren. Dieses Wissen haben wir dann genutzt, um es auch in anderen Gebieten anzuwenden. So wurden Planungen, die sich in Italien bewährt hatten, auch auf die anderen europäischen und nordamerikanischen Standorte übertragen.”

Unternehmensgrundsätze umsetzen

Mit seiner weltweiten Belegschaft und seinen klaren Unternehmensgrundsätzen konnte Framos Planungen vor Ort testen und dann weltweit umsetzen. Im gesamten Unternehmen wurden Informationen offen darüber ausgetauscht, wie jede einzelne Region mit den Auswirkungen des Virus und dem Lockdown umging, um den anderen zu helfen, sich gut darauf vorzubereiten und Pläne zu entwickeln, wenn das Virus schließlich auch in der eigenen Region auftaucht.
Es wurde beschlossen, Lagerbestände aufzubauen, um eine adäquate Versorgung der Kunden sicherzustellen, falls ein längerer Lockdown zu schwerwiegenden Verzögerungen in der Lieferkette führen sollte. Alle Mitarbeiter haben zusammengearbeitet, um den kurz- und mittelfristigen Bedarf der Kunden zu ermitteln und Bauteile manchmal zu deutlich höheren Kosten zu beschaffen, damit die Teileversorgung sicherzustellt war und die Produktion der Kunden weitergehen konnte. Viele dieser Zusatzkosten hat Framos selbst getragen und nicht an die Kunden weitergegeben, z. B. für die Anschaffung von stark nachgefragten Artikeln, die einen höheren Lagerbestand als üblich erfordern, sowie für Schutzausrüstungen. Für Framos war es wichtig, die engen Kundenbeziehungen weltweit aufrechtzuerhalten, indem die bestehenden Verbindlichkeiten in diesen schwierigen Zeiten eingehalten werden. Die „Customer First“ Mentalität von Framos wurde in dieser Krise von Anfang an bei vielen Gelegenheiten deutlich.

Den Lockdown managen

Zu dem Zeitpunkt als jeder Standort von der Pandemie betroffen war und die Lockdown-Maßnahmen begannen, war das COVID-19 Team von Framos bereits voll im Einsatz, um jeden Standort auf Social Distancing und auf das Arbeiten im Homeoffice vorzubereiten. Damals war noch nicht klar, dass dieser meisten Planungen bei Framos bereits schon vor Jahren erfolgt sind.
Der erste Schritt in der Checkliste bestand darin, sicherzustellen, dass jeder in Sicherheit arbeiten kann, wo auch immer er sich aufhält. Der hauptsächliche Fokus lag darauf, dass so viele Mitarbeiter wie möglich daheim arbeiten können. Das konnte durch die fortschrittliche IT-Infrastruktur des Unternehmens recht einfach sichergestellt werden. Bereits vor einigen Jahren wurde beschlossen, alle Server, Daten und Tools nach Möglichkeit auf Cloud-basierte Lösungen umzustellen. Tools, wie zum Beispiel Microsoft 365 und insbesondere Microsoft Teams für die Zusammenarbeit sowie gemeinsame Datennutzung zwischen einzelnen Standorten und Mitarbeitern von unterwegs, wurden nun auch dafür genutzt, um das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen und die Arbeit während des Lockdowns fortzuführen. Damit konnten die meisten weiterarbeiten und mit anderen Kollegen im Unternehmen in Kontakt bleiben. Mit einem einfachen Headset konnten sie bequem daheim aus mit Kunden und Lieferanten telefonieren. Für Außenstehende war nicht erkennbar, dass sich etwas geändert hatte. Zahlreiche Besprechungen wurden online abgehalten mit Menschen, die sich nun in einer neuen Büroumgebung bei ihren Haustieren und ihren Kindern befanden. Dabei kam der menschliche Aspekt viel mehr als vorher zum Vorschein, aber es war eine angenehme Veränderung, da sich jeder immer an die stets neue Situation angepasst hat.

Produktiv arbeiten im Homeoffice

Nicht jeder konnte im Homeoffice voll produktiv sein. Das Ingenieursteam, das am stärksten von der Arbeit im Homeoffice betroffen war, musste nun bei der Produktentwicklung seine Kreativität auf ein produktives Arbeiten in der Isolation, ohne die zur Erfüllung der Aufgaben erforderlichen Werkzeuge und Server ausrichten. Wo immer es möglich war, wurden zusätzliche Geräte für den individuellen Gebrauch daheim angeschafft. In anderen Fällen wurden am Firmensitz eigens Computer aufgebaut und eingerichtet, auf die über VPN-Verbindungen zugegriffen werden konnte, um Anwendungen und Compiler zu nutzen, die auf lokalen Servern laufen. Die Umstellung der Arbeit auf diese neuen Bedingungen verlief nicht so schnell, aber es wurde alles innerhalb von zwei Wochen fertiggestellt. Die Zugriffszeiten für den Server wurden so geplant, dass immer genau diejenigen den Zugriff hatten, die ihn brauchten, und die Arbeitszeit in der Geschäftsstelle wurde so geregelt, dass Social Distancing stets eingehalten werden konnte. Somit konnten auch die Arbeiten, die nur vor Ort möglich waren, erledigt werden und gab es klare Regeln, die Einrichtungen nach jeder Nutzung gründlich zu desinfizieren. Letztlich kam es aufgrund der Einschränkungen und der verlorenen Zeit für die Einrichtung der Heimarbeitsplätze laut Damir Dolar, Leiter Embedded Engineering, „nur zu einer Verringerung der Gesamtproduktivität von 7 %, da in dieser schwierigen Zeit jeder flexibel gemäß den Zeitplänen und den neuen Abläufen gearbeitet hat."
Einige Mitarbeiter konnten aufgrund der Art ihrer Tätigkeit nicht daheim arbeiten. Es gab Fälle, in denen Mitarbeiter regelmäßig anwesend sein mussten, z. B. das Personal im Versand und bei der Paketannahme, im operativen Betrieb und in der Produktion. Hier war es ganz entscheidend, die Sicherheit der Mitarbeiter während der Arbeit zu gewährleisten. Die Strategie hierbei war, Social Distancing zu gewährleisten, indem das erforderliche Personal auf ein Minimum reduziert und in Schichten über den Tag verteilt gearbeitet wurde, um die tägliche Arbeitsleistung zu schaffen. Bei Bedarf wurden Überstunden genehmigt wurden, um die Gesamtproduktion aufrechtzuerhalten. Die Arbeitsplätze und Gemeinschaftsbereiche wurden zwischen den Schichten gereinigt und desinfiziert. Die Mitarbeiter sollten während ihrer Schichten soweit es ging in ihren Arbeitsbereichen bleiben und sie erhielten Handschuhe und Masken zu ihrem eigenen Schutz. Die Priorität und der Schwerpunkt lagen dabei auf Produkten von Kunden, die als „essentiell“ erachtet wurden.
Um die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Infektion weiter zu minimieren, wurde mit allen Zustellern abgestimmt, die Produkte und Lieferungen nur an einem bestimmten Tag pro Woche abzuholen und zuzustellen. Die Fahrer betraten einen gesperrten Bereich innerhalb des Lagers, um Kisten anzuliefern und abzuholen, wobei sie jeglichen Kontakt mit einem Framos Mitarbeiter vermieden. Alle eingehenden Lieferungen wurden dann mindestens 24 Stunden lang unter Quarantäne gestellt, bevor sie bearbeitet wurden und ihr Inhalt ins Lager kam. Diese Maßnahmen stellten zusätzliche Herausforderungen für diese Abteilung dar, da bei Framos immer mehr Lieferungen eintrafen als der Lagerbestand aufgestockt wurde.
Bemerkenswert ist hierbei, dass Framos viele seiner Kunden als „essentiell“ erachtet hat und diese somit ihren Betrieb weiterführen konnten. Weltweit ging die Kameraentwicklung weiter, weshalb sowohl Lieferungen als auch ein kontinuierlicher Support benötigt wurden, um den Zeitplan für die Fertigstellung von Projekten einzuhalten. Es wurden viele Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, dass diese Kunden alles erhielten, was zur Aufrechterhaltung ihrer Produktion benötigt wurde. Ron Low, Sales Director in Nordamerika sagt hierzu: "Wir erwarten noch immer eine positive Bilanz, da sich das Geschäftsniveau nach einem starken ersten Quartal in 2020 weiter gut entwickelt.“ Diese Nachricht zeigt, dass der Vision-Markt nach wie vor stark ist, obwohl viele Märkte weltweit während der globalen Pandemie eingebrochen sind. Sie bestätigt auch, dass die derzeitigen Rückgänge möglicherweise nur von kurzer Dauer sind und eine schnelle Verbesserung der Geschäftsentwicklung auftritt, sobald die Quarantänemaßnahmen aufgehoben werden.

Auf dem Weg der Besserung

Viele Anzeichen, die bereits vor und während des Lockdowns erkennbar waren, deuten darauf hin, dass für Unternehmen, die in den einzelnen Vision- und Imaging-Märkten tätig sind, schon früher eine Verbesserung der Geschäftsentwicklung eintreten könnte. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass während vergangener Pandemien die Märkte ebenfalls eingebrochen sind, da die Menschen mit der Krankheit zu kämpfen hatten. Als die Herdenimmunität zunahm und sich bei den Menschen Anzeichen einer Gesundung zeigten, gab es vorübergehend einen Aufschwung in den Märkten – bis die nächste Infektionswelle einsetzte und sie erneut einbrachen. In jedem Fall erholten sich die Märkte aber mehr als vorher, sobald die Menschen immun waren und sich die Infektionen nicht mehr weiterverbreiteten. Es ist schwierig vorherzusagen, ob sich dieser Ablauf wiederholen wird, aber auch diesmal scheint es einen ähnlichen Verlauf zu geben. Der Wettlauf um die Entwicklung eines Impfstoffs gegen COVID-19 wird entscheidend dafür sein, wie schnell sich Märkte, Unternehmen und Menschen erholen werden und sich alles wieder etwas normalisiert. Lorenzo Cassano, CEO von Mavis Imaging, sagt: "Das Überleben der Kunden hängt von ihrer Finanzkraft ab und davon, wie innovativ und aufgeschlossen sie sind, wenn es darum geht, sich anzupassen und Veränderungen zu akzeptieren. Sie müssen anpassungsfähig, flexibel und innovativ sein."
Die größte Herausforderung für die Bildverarbeitungsindustrie ist vielleicht die Tatsache, dass es keine Messen gibt, wo sich die Menschen live treffen. Viele Veranstaltungen werden dieses Jahr virtuell durchgeführt. Das ist gut so, denn es ist dann immer noch eine Veranstaltung, bei der sich jeder mit dem anderen per „Face Time“ treffen kann. Aber es gibt Herausforderungen, wenn Menschen in verschiedenen Zeitzonen leben. So ist es für jemand aus Japan schwierig, eine Messe, die normalerweise in Kalifornien stattfindet, virtuell zu besuchen – denn die Messezeiten wären dann nachts. Wenn sich aber alle in der gleichen Zeitzone befinden, ist es viel einfacher, Meetings und Besuche zu planen. Eine andere Frage könnte der tatsächliche Publikumsverkehr auf der Messe sein: Wie viele Unternehmensvertreter, die gezielt auf der Suche nach Produkten sind, werden an der Messe teilnehmen und sich dann auch tatsächlich die Stände mit den Produkten ansehen, die sie interessieren? Wie macht man jemanden in einer virtuellen Messe-Umgebung auf sich aufmerksam? Auf einer „Live-Messe“ gehen Besucher durch die Gänge und suchen nach neuen Firmen, die interessante Produkte bieten. Auch für diejenigen, die an den Ständen arbeiten, ist das dann eine gute Gelegenheit, die Leute im Gang einfach anzusprechen, mit ihnen zu plaudern und so vielleicht Leads zu generieren, die es ansonsten nicht gegeben hätte. Eine Live-Messe bietet zudem die Chance, alte Bekannte zu treffen, sich wieder auf den aktuellen Stand zu bringen und herauszufinden, was es Neues in der Branche gibt. Die persönlichen Treffen sind auch deshalb von größerem Wert, weil man die Gesten seines Gegenübers besser erkennen, sein Interesse besser einschätzen und man sicherzustellen kann, ob tatsächlich beide Seiten interessiert sind und es sich hier nicht nur einfach um einen "Schaufensterbummel" handelt. Virtuelle Messen unterliegen außerdem den aktuellen Herausforderungen hinsichtlich der Bandbreite im Internet. Bei Online-Sitzungen und -Chats ist oft feststellbar, dass Verbindungen mitten im Gespräch vorübergehend abreißen oder der Ton schlechter wird. Viele Internet-Plattformen wurden noch nie in einem solchen Ausmaß genutzt wie es in den kommenden Monaten der Fall sein wird. Das wird dann ein echter Härtetest dafür, wie gut sie für die Bewältigung des aufkommenden Datenvolumens ausgelegt sind. Doch das ist noch nicht alles. So stellt Ron Low fest: "Konferenzen und Messen, die live stattfinden, werden nie ganz verschwinden. Menschen möchten sich immer noch von Angesicht zu Angesicht treffen, im Geschäftsleben miteinander interagieren und Antworten auf ihre Fragen möglichst persönlich vom Framos-Experten erhalten. Es gibt kein virtuelles Verfahren, das dies ersetzen kann."
Angesichts dessen wird man sich kurzfristig auf die bestehenden Kunden, die einen unmittelbaren Bedarf haben, konzentrieren. Ein Teil dieser Strategie besteht laut Dr. Andreas Franz darin, "längerfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und unsere technische Expertise bei der Unterstützung dieser Kunden weiter zu entwickeln. Das wird sicherstellen, dass wir auch in Zukunft weiter stark wachsen werden." Der Vision-Markt ist immer noch groß; er wächst exponentiell und bietet deshalb Wachstumsmöglichkeiten. Für andere Märkte trifft das nicht zu, da es zwei bis drei Jahre dauern könnte bis sie sich soweit erholt haben, dass sie auf wieder auf dem vorherigen Niveau sind. Gegenwärtig ist das Tagesgeschäft von Framos nicht von der Pandemie betroffen. Chris Barrett, Chief Products Officer bei Framos, hebt hervor: "Framos befindet sich in einem breit gefächerten Markt und ist daher von der Pandemie weniger betroffen als andere. Das Geschäft wird sich wie gewohnt entwickeln."
Bislang hat das Sales-Team großen Erfolg mit seinen Kundenbesuchen gehabt. Das wird sich zukünftig ändern, da sich die Reisebranche anpassen muss, um ein angemessenes Social Distancing zu gewährleisten. Das wird möglicherweise die Reisekosten in die Höhe treiben und die Anzahl der Reisen einschränken, die nur noch dann stattfinden, wenn sie gerechtfertigt sind. Ein weltweit verfügbarer Impfstoff gegen das Corona-Virus wird ganz wesentlich dafür sein, wie schnell dieser Bereich zur Normalität zurückfindet. Ohne einen Impfstoff könnte es fünf bis sechs Jahre dauern, bis die Reisebranche wieder auf das frühere Niveau kommt. Die Menschen fühlen sich nicht wohl, wenn sie in beengten Räumen reisen oder beim Einstieg in Flugzeuge und Züge in den Warteschlangen stehen. Persönliche Meetings werden durch Konferenzschaltungen und Zoom™ Chats ersetzt, die von allen Beteiligten einfacher zeitlich planbar sind. Ein positiver Effekt dabei ist, dass die eingesparte Reisezeit nun für produktivere Tätigkeiten genutzt werden kann. Das hat Framos bewiesen und während der Pandemie erfolgreich die Geschäftsbeziehungen bei gleichzeitigem Wachstum ausgebaut. Framos unterscheidet sich in dieser „neuen Realität“ von anderen weltweit aktiven Unternehmen durch seine einzigartige „DNA“, die sich zusammensetzt aus den Erfahrungen im Bereich der industriellen Bildverarbeitung, Optik-Expertise, Wissen über Embedded-Bildverarbeitungssoftware, Erfahrungen im Bereich Bildqualität und -optimierung, einem Partner- und Lieferanten-Netzwerk, seinen Ingenieuren mit Vertriebserfahrung (Field Application Engineers) und begleitender Marketing-Unterstützung. All diese Faktoren werden bei Framos genutzt und ständig hinterfragt, um bestehende Kundenbeziehungen zu erhalten und neue Kunden zu gewinnen. Sie sind Teil einer erfolgreichen Strategie, um sich schneller wieder zu erholen, sobald die Lockdown-Maßnahmen gelockert werden.

Zusammenfassung

Die COVID-19-Pandemie ist weltweit zu spüren, sie traf die Menschen unmittelbar. Unternehmen mussten sich schnell darauf einstellen und Maßnahmen treffen, um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten und gleichzeitig die Geschäftstätigkeit aufrechtzuerhalten. Unternehmen, die sich schneller erholen werden, müssen verlässliche Planungen haben, wie ihre Mitarbeiter in neuen Umgebungen effektiv arbeiten können, und zwar unter Einhaltung der lokalen und globalen Beschränkungen, die zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus eingeführt wurden. Bei Framos war ein solides Fundament, das auf guten Unternehmensgrundsätzen und einem demokratischen Managementstil aufbaut, bei der Bewältigung dieser Krise und den Maßnahmen zur Verbesserung der Geschäftsentwicklung von Vorteil. Die Aussichten für die Zeit nach der Pandemie sind gut und die Planungen für weiteres Wachstum und eine größere globale Abdeckung schreiten voran. Die Grundsätze "Fail Forward" und "Customer First" wurden bei zahlreichen Gelegenheiten vor und während des Lockdowns sichtbar umgesetzt, wodurch sowohl die Mitarbeiter schnell reagieren und die rechtzeitige Lieferung von Produkten und Lieferungen an die Kunden sicherstellen konnten als auch die Geschäftsbeziehungen und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Partnern weltweit aufrechterhalten wurden. Aus diesen Gründen ist deutlich erkennbar, dass Framos auf die nächste Phase der Pandemie gut vorbereitet ist und alles tun wird, was nötig ist, um sicherzustellen, dass sie die Kundenanforderungen auch in Zukunft zuverlässig erfüllt werden.

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Framos GmbH
Mehlbeerenstraße 2
82024 Taufkirchen
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Telefon: +49 089 710 667 0
Telefax: +49 089 710 667 66

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