Moderne Abtast- und Scansysteme lassen Träume wahr werden

  • Koenigsegg-Fahrzeuge: Eine Kombination aus schwedischem Design und visionären technischen LösungenKoenigsegg-Fahrzeuge: Eine Kombination aus schwedischem Design und visionären technischen Lösungen
  • Koenigsegg-Fahrzeuge: Eine Kombination aus schwedischem Design und visionären technischen Lösungen
  • Handyscan 3D-Scanner für die Messtechnik erfassen bis zu 480.000 Messungen pro Sekunde mit einer Genauigkeit von bis zu 0,030 mm
  • Ohne starren Messaufbau bietet das Handyprobe eine unübertroffene Flexibilität und einen deutlich größeren Messraum als andere tragbare CMMs
  • Photo caption: Für die Qualitätskontrolle oder für Engineering-Projekte bietet der Handyscan 3D Benutzern reduzierte Bearbeitungszeiten und einen höheren Gewinn. Oben ist der Scanvorgang an der Karosserie eines Koenigsegg Regera dargestellt.

Schwedisches Design und visionäre technische Lösungen: So funktioniert Koenigsegg. Das schwedische Unternehmen Koenigsegg Automotive AB ist Marktführer im Bereich hochwertiger Supersportwagen und entwickelt seit 1994 fortschrittliche von Hand gefertigte Fahrzeuge. Moderne Scanner-Technologie half dabei, ein einzigartiges Konzept zu realisieren

 

Der Weg der Firma Koenigsegg seit ihrer Gründung ist bemerkenswert. Er nahm am 12. August 1994 seinen Anfang, als ein junger Mann, gerade 22 Jahre alt, sich daran machte, seinen Kindheitstraum zu erfüllen. Dieser junge Mann war getrieben von Leidenschaft, Einfallsreichtum und einem unbändigen Willen. Christian von Koenigsegg hatte schlicht und einfach beschlossen, seinen Traum zu leben und sein eigenes Automobilunternehmen zu gründen. Die Chancen standen schlecht. Zu Beginn ging es nur um eines: jetzt oder nie. Er hatte die Idee, einen noch nie dagewesenen Sportwagen zu erschaffen, von dem er glaubte, dass auch andere darauf warteten.

Das Konzept: Ein leichtes Auto mit Mittelmotor und abnehmbarem, verstaubarem Hardtop. Das Auto sollte als besonderes Feature zudem eine Rundumscheibe für herausragende Sicht und Aerodynamik erhalten. Kurze Auskragungen mit zwei großen Lüftereinlässen an der Seite des Wagens hinter dem Karosserieschwerpunkt sollten für noch mehr Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten sorgen.

Das Auto würde toll aussehen und sich genauso anfühlen, mit Dach oder als Cabrio. Der Umbau würde nur wenige Minuten dauern und das Hardtop elegant im Fahrzeug verstaut. Die Vision war ein Wagen mit zeitlosem Aussehen, das mit den Jahren immer attraktiver würde – wie ein guter Wein. So ein Konzept für Autos mit Mittelmotor existierte bisher nicht. Der CC8S war geboren.

Jeder seit damals geschaffene Koenigsegg-Sportwagen besitzt immer noch diese einfache, doch effektive DNA, die sich nach der ursprünglichen Vision des Unternehmensgründers richtet. Fünf Fertigungsmodelle und genauso viele Guinness-Buch-Rekorde später ist Koenigsegg auf dem internationalen Markt angekommen, um auch dort zu bleiben.

 

Messaufgaben und -ausrüstung

Zu dem Zeitpunkt, als Koenigsegg sich mit Creaform in Verbindung gesetzt hat, nutzte das Unternehmen noch Verleihservices für Messaufgaben.

Die Mess- und Scansysteme wurden in erster Linie zur Fehleranalyse an der Fertigungslinie, zum Vergleich physischer Teile mit nominalen CAD-Daten sowie für Aufgaben zum Einrichten von Befestigungen, zur Kommissionierung und für Reverse-Engineering-Projekte verwendet, bei denen handgefertigte Teile ausgetauscht und CAD-Daten mit Catia V5R19 für Produktionswerkzeuge und -fertigung verwendet wurden.

Häufige Funktionsausfälle bei Leihausrüstungen, hohe Kosten und zeitliche Einschränkungen sowie das Ziel, das Knowhow zur 3D-Messtechnik auch im eigenen Haus zur Verfügung zu haben, brachten Koenigsegg dazu, auf dem Markt nach Alternativen zu suchen. Auch die 3D-Messtechnologien von Creaform wurde bei Koenigsegg vor Ort demonstriert.

Nachdem die Experten des Sportwagenherstellers die Benchmarks aller verfügbaren Messsysteme verglichen hatten, kamen sie zu dem Schluss, dass die Produkte und Lösungen von Creaform am besten zu ihren anspruchsvollen Anforderungen und der Produktionsumgebung passen.

Da sie weniger empfindlich auf Bewegungen während des Scan- und Abtastvorgangs reagieren, eignen sich die Lösungen des 3D-Messtechnikspezialisten besser für eine Fertigungsumgebung. Die Wahl fiel schließlich auf den Handyscan 3D-Scanner und das tragbare optische CMM Handyprobe sowie die CAD- und Prüfungssoftware Polyworks.

Die handgeführte Handyscan 3D-Laserscanner bieten eine ausgezeichnete Genauigkeit und Auflösung sowie besonders hohe Messraten, realisiert in einem einzigen tragbaren Gerät. Sie können in allen Phasen des Produktlebenszyklus eingesetzt werden: von der Konzeption über das Design und die Fertigung bis hin zu Dokumentation, Wartung und Reparatur.

Das messarmlose Messsystem mit dem tragbaren Handyprobe-CMM stellt die Alternative zu herkömmlichen Messarmen dar. Es ist ein drahtloses, auf Triangulation basierendes CMM, das völlige Bewegungsfreiheit bietet und für einzelne oder wiederholte Messungen verschiedener Teile eingesetzt werden kann. Das CMM wird über den optischen Tracker C-Track mit Daten versorgt. Die C-Track-Sensoren stellen zudem die exakte Positionierung des Handyprobe sicher, führen eine kontinuierliche Bilderfassung und -übertragung durch, sorgen für die Beleuchtung der Reflektoren, verwalten den Datenaustausch mit dem Computer und speichern die Sensorparameter.

Beide Systeme profitieren von der integrierten Truaccuracy-Technologie, mit der extrem exakte Messungen beim Betrieb unter echten Arbeitsbedingungen gewährleistet werden, und zwar unabhängig von Vibrationen, Instabilitäten oder thermischen Unterschieden in der Arbeitsumgebung.

 

Welchen Beitrag leisten die 3D Messtechnologien?

Der Handyscan 3D-Scanner und das tragbare CMM Handyprobe werden in dem schwedischen Unternehmen jetzt in erster Linie für die Qualitätskontrolle im Automobilbau, die Messung von Baugruppen und Komponenten und deren Überprüfung im Vergleich zu den CAD-Daten verwendet. Weitere Einsatzgebiete sind die Fehlerbehebung, das Reverse Engineering und die Kalibrierung der Spannvorrichtung.

Für die Kalibrierung der Spannvorrichtung verwendet Koenigsegg beispielsweise das Abtastsystem Handyprobe, um die festen Nennpunkte exakt einzustellen. Anschließend scannen die Benutzer mit dem Handyscan 3D-Scanner die Teile, sobald sie in der Spannvorrichtung eingespannt sind. Dieser Vorgang dient der Überprüfung im Vergleich zu den CAD-Daten. Damit kann das Unternehmen die Spannvorrichtung zurichten, wenn ein nominaler Versatz erforderlich ist.

Die Experten bei Koenigsegg zeigen sich zufrieden mit der Investition in die Creaform-Systeme, denn bereits sechs Monate nach ihrer Einführung hat sich die Anschaffung schätzungsweise zur Hälfte amortisiert, wenn das Investitionsvolumen mit den Ausleihgebühren anderer Hersteller und den Verbesserungen in der Produktionsqualität verglichen wird.

Die neuen Lösungen sind extrem genau, einfach zu bedienen und eignen sich ideal für eine Fertigungsumgebung. Das System ist immer schnell zur Hand und bietet so die Flexibilität und Reaktionszeit, die erforderlich sind, um unverzüglich jegliche Mess- und Qualitätsprobleme zu entdecken.

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