25.03.2020
News

Jenoptik wächst im Geschäftsjahr 2019 trotz schwieriger Marktlage

Ausblick wegen Coronakrise zurückhaltend

  • Die Zentrale vom Jenoptik in Jena: das Ernst-Abbe-Hochhaus (Foto: Günter Prätor/Jenoptik)Die Zentrale vom Jenoptik in Jena: das Ernst-Abbe-Hochhaus (Foto: Günter Prätor/Jenoptik)

Nachdem Jenoptik im Februar die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2019 veröffentlichte, reicht es nun die offiziellen Zahlen nach: Der Umsatz landete mit 855,2 Mio. Euro bei einem Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei nahm die Dynamik im Jahresverlauf zu, wodurch das vierte Quartal erwartungsgemäß mit 259,5 Mio. Euro (plus 7,6 Prozent gegenüber Vorjahr) das umsatzstärkste war. Die größten Wachstumsimpulse kamen aus den Bereichen Light & Optics sowie Light & Production.

Die solide Geschäftsentwicklung wurde insbesondere durch die hohe Nachfrage aus der Halbleiterindustrie und die gute Geschäftsentwicklung im Bereich Automation & Integration vorangetrieben. Die im Jahr 2018 erworbenen Unternehmen - Prodomax und die Otto-Gruppe - trugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 66,4 Mio. Euro zum Umsatz bei (Vorjahr: 37,0 Mio. Euro).

Trotz höherer Kosten und Ausgaben stieg das EBITDA im Jahr 2019 um 5 Prozent auf 134 Mio. Euro (5,1 Prozent mehr als im Vorjahr). Dies erklärt sich vor allem mit den Beiträgen der übernommenen Unternehmen und positiven Effekten aus der erstmaligen Anwendung des internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 16.

Nordamerika holt gegenüber Europa als Hauptwachstumsregion auf

Auf regionaler Ebene kamen die größten Wachstumsimpulse aus dem Ausland, insbesondere aus Nordamerika. Europa blieb mit 246 Mio. Euro (Vorjahr: 244,7 Mio. Euro) die umsatzstärkste Region, dicht gefolgt von Amerika mit 239,7 Mio. Euro (15,4 prozent Wachstum im Vorjahresvergleich). Damit erwirtschaftete Jenoptik im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 73 Prozent des Umsatzes im Ausland (Vorjahr: 71 Prozent).

Vorstand erwartet spürbare Auswirkungen aufs Geschäft durch Coronakrise

Inwieweit sich die Ausbreitung des Coronavirus im laufenden Geschäftsjahr auf das Geschäft von Jenoptik auswirkt, lässt sich derzeit noch nicht zuverlässig abschätzen. Die vom Vorstand im Jahresbericht abgegebene Prognose basiert auf dem damaligen Kenntnisstand am 10.

März 2020 bzw. zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen Anfang Februar. Derzeit wird diese überprüft. Angesichts der aktuellen Situation erwartet der Vorstand zumindest in der ersten Jahreshälfte spürbare Auswirkungen.

In Anbetracht der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus überprüft die Gesellschaft derzeit die Durchführbarkeit der Hauptversammlung 2020 zum geplanten Termin und stellt die Zahlung der Dividende unter Vorbehalt. Vorstand und Aufsichtsrat hatten ursprünglich geplant, den Aktionären auf der Hauptversammlung eine Dividende von 0,35 Euro vorzuschlagen – ebenso viel wie im Vorjahr.

 

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Jenoptik AG
Carl-Zeiß-Straße 1
07743 Jena
Telefon: +49 3641 65 0

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