09.09.2016
News

Framos geht Partnerschaft mit Pyxalis ein

Ziel: Kundenunterstützung bei der Entwicklung individueller Sensoren

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Framos arbeitet ab sofort mit dem französischen Hersteller Pyxalis zusammen. Ziel der Partnerschaft ist es, den Kunden bei der vollständigen Entwicklung individueller Sensoren von Design über die Architektur, Prototypen, Charakterisierung sowie der Produktion und den Support zu unterstützen. Pyxalis ist spezialisiert auf Konstruktions-Dienstleistungen und die kundenspezifische Entwicklung fortschrittlicher CMOS-Bildsensoren. Das Unternehmen mit Sitz nahe Grenoble bietet langjährige Entwicklungserfahrung und legt mit mehr als 30 angemeldeten Patenten großen Wert auf Innovation.

Als neueste Entwicklung und modulare Sensorplattform bringt Pyxalis den eigenentwickelten HDPYX-Sensor auf den Markt, der mehrfache HDR-Technik für einen linearen Dynamikbereich bis 120 dB nutzt. Linearität ist der Schlüssel in vielen Bildverarbeitungs-Anwendungen, bei denen eine exakte Farbrekonstruktion wichtig ist oder die Farbintensität geschätzt werden muss. Der Sensor kombiniert Dual-Verstärkung mit Ladungserhaltung und kann Bilder bis 90 dB linear erfassen. Um 120 dB zu erreichen, nutzt der HDPYX-Sensor zwei verschiedene Integrationszeiten, eine für ungerade Zeilen und eine für gerade Zeilen. Beide Integrationszeiten enden gleichzeitig mit der Übertragung der Daten von der Fotodiode an die Floating-Diffusionen. Die einzigartige Eigenschaft des HDPYX-Sensors ist ein echter Dual-Core-Bildsensor mit zwei 32-Bit-Mikroprozessoren. Der Frame Core kümmert sich dabei um alles, was mit dem Betriebsmodus des Sensors zu tun hat: Shutter-Typ, Windowing, Subsampling und Integrationszeit-Berechnung. Der Line Core ist für Schwarzwert-Korrektur, ADC-Treiber, Datenformatierung und HDR-Rekonstruktion zuständig.

Die Sensorplattform wurde von Pyxalis in TowerJazz-180-nmTechnologie entwickelt. Der Sensor erzeugt damit 20-Bit-HDR-Bilder mit einem Rauschverhalten von 2,4e- RMS. Der Sequenzer deckt mit programmierbarem Shutter-Typ und Triggermodi, mehrere dynamischer Regions of Interest und programmierbarer Output-Typen alle typischen Anforderungen an Bildverarbeitungs-Sensoren ab.

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