02.03.2020
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Embedded World 2020 im Zeichen des Coronavirus

  • Der Termin für 2021 steht bereits fest: 2. bis 4. März. Bild: NürnbergMesseDer Termin für 2021 steht bereits fest: 2. bis 4. März. Bild: NürnbergMesse

Viele Sitzgelegenheiten und Ruhebereiche durchzogen die Messehallen auf der Embedded World 2020. Besonders in Halle 4a, wo viele Besucher ihren Messebesuch starteten, waren nur wenige Aussteller übriggeblieben. Viele große Aussteller hatten zuvor abgesagt, darunter Intel, Kontron und Infineon, deren Ausstellungsflächen verweist waren. Insgesamt waren es rund 200 Unternehmen, die mit Hinweis auf die Verbreitung des Coronavirus die Teilnahme abgesagt hatten, viele davon kurzfristig. Die Besucherzahl lag mit rund 13.800 deutlich niedriger als in den Vorjahren. „In den vergangenen Jahren konnten wir am Ende der Messe Jahr für Jahr steigende Besucherzahlen vermelden“, sagt Thomas Preutenborbeck, Mitglied der Geschäftsleitung, NürnbergMesse. „Dies ist uns dieses Jahr leider nicht möglich. Die Diskussion rund um Ausstellerabsagen und das Coronavirus hat zahlreiche Aussteller und Besucher überall auf der Welt verunsichert und sich stark auf die Embedded World ausgewirkt.“

Aus Sicht der NürnbergMesse zeichnete die internationale Fachmesse in diesem Jahr daher ein ambivalentes Bild. „Auf der einen Seite erreichten uns Nachrichten von Ausstellern, die den Messeverlauf als eher unbefriedigend für sich bewerteten, auf der anderen Seite gibt es positive Resonanz von Unternehmen, die viele wertvolle Gespräche während der drei Tage führen konnten“, so Preutenborbeck. „Letztlich sind mehr als 900 Aussteller und tausende Besucher nach Nürnberg gekommen. Dafür bedanken wir uns und natürlich haben wir all diejenigen vermisst, die nicht gekommen sind oder kommen konnten.“

Die parallel stattfindende Embedded World Conference und die Electronic Displays Conference lockten 1.500 Teilnehmer und Referenten aus 46 Ländern an. Unter dem Titel „Connecting Embedded Intelligence“ ging es vor allem um das Spannungsfeld zwischen den riesigen Datenmengen, die durch allumfassende Vernetzung gewonnen werden können, und der Frage, wie sie in die Cloud gesendet und verarbeitet werden können. Schwerpunktthemen waren daher auch die Sicherheit elektronischer Systeme, verteilte Intelligenz, das Internet der Dinge sowie die Themen E-Mobility und Energieeffizienz.

Das Angebotsspektrum reichte von Soft- und Hardware, über Tools, Dienstleistungen und Systeme bis hin zu System- & Anwendungs-Software. Ein weiteres zentrales Thema stellten Lösungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) dar: Dabei ging es insbesondere um Anwendungsbereiche und Potentiale.

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