Mehr Flexibilität und Leistung bei Multi-View-Inspektionen

Rechenleistungen mehrerer Smart-Kameras bei Hochleistungsanwendungen parallel nutzen

  • Der Controller In-Sight VC200 für Multi-Smart-Kamera-Vision-Systeme erlaubt den Anschluss von vier Cognex Smart-Kameras, wobei die Performance des Gesamtsystems mit jeder Kamera zunimmt.Der Controller In-Sight VC200 für Multi-Smart-Kamera-Vision-Systeme erlaubt den Anschluss von vier Cognex Smart-Kameras, wobei die Performance des Gesamtsystems mit jeder Kamera zunimmt.
  • Der Controller In-Sight VC200 für Multi-Smart-Kamera-Vision-Systeme erlaubt den Anschluss von vier Cognex Smart-Kameras, wobei die Performance des Gesamtsystems mit jeder Kamera zunimmt.
  • Bild 2. Eine plattformunabhängige HMI-Technologie erlaubt die Überwachung und Steuerung der Applikation mittels Web-Browser, ohne dass eine spezielle Hard- oder Software installiert werden muss.
  • Bild 3. Anwender müssen die Ergebnisse der einzelnen Kameras, die für die Aufgabe eingesetzt werden, koordinieren und kombinieren können.
  • Bild 4. Mobile und plattformunabhängige Darstellung der Bilder und Ergebnisse jeder einzelnen angeschlossenen Kamera (Darstellung verschiedener Anwenderansichten, je nach Benutzerzugriff).
  • Bild 5. Zugriff auf die bewährten In-Sight Vision-Tools einschließlich PatMax Redline, dem leistungsstarken Algorithmus zur Lokalisierung von Teilen oder Merkmalen.

Cognex bietet mit In-Sight VC200 ein Hochleistungssystem, das unabhängig von der Anzahl der angeschlossenen Smart-Kameras seine extrem hohe Prüfgeschwindigkeit beibehält. Mehr noch: es wird mit jeder neuen Kamera noch schneller. Die leistungsstarken In-Sight Tools mit Workflow-Diagrammen und Tabellen machen das Einrichten von Multi-Kamera-Applikationen so einfach wie nie zuvor. Eine plattformunabhängige HMI-Technologie erlaubt die Überwachung und Steuerung der Applikation mittels Web-Browser, ohne dass eine spezielle Hard- oder Software installiert werden muss.

Die industrielle Praxis fordert Bildverarbeitungsanwendungen mit mehreren Kameras für sogenannte Multi-View-Inspektionen. Nur so können Objekte aus unterschiedlichen Richtungen nach einer bestimmten, vorher festgelegten Prozedur geprüft werden, d. h. die einzelnen Kameras sind in Abhängigkeit zueinander geschaltet. Beispiel: Nachdem Kamera 1 ein Objekt erkannt und identifiziert hat (Flasche, Tube, Glas etc.) können die anderen Multi-View-Kameras 2, 3 und 4 des Systems bestimmte vorgegebene, neuralgische Merkmale gemäß der Systemkonfiguration untersuchen.

Multi-View-Inspektionen kommen in vielen Branchen immer häufiger zum Einsatz: im Lebensmittelsektor, in der Getränkeabfüllung, im Automobilbereich, im allgemeinen Maschinenbau - und immer dann, wenn im Rahmen einer Qualitätssicherung fortwährend Lebensmittel, Komponenten, Bauteile oder Verpackungen geprüft werden müssen.

Hohe Anforderungen elegant meistern

Bei solchen komplexen Inspektionen gibt es Herausforderungen in zweierlei Hinsicht: Anwender müssen die Ergebnisse der einzelnen Kameras, die für die Aufgabe eingesetzt werden, koordinieren und kombinieren können. Zudem bildet die Datenverarbeitung des Gesamtsystems den Flaschenhals für die erforderliche rasche Prüffolge. Denn traditionelle Multi-Kamerasysteme verwenden nur „einfache" Kameras, die mit einer Steuerung verbunden sind. Diese haben keine eigene Rechenleistung; deshalb teilen sie sich die Prozessorleistung der Steuerung. Wenn mehrere Kameras hinzugefügt werden, verringert sich die Leistung der Gesamtsystems und beschränkt Multi-Kamerasysteme auf einfache Applikationen, bei denen Bilder gleichzeitig aufgenommen werden.
Weiterhin besteht heute die Forderung, dass komplexe Prüfsysteme einfach konfigurierbar und modifizierbar sein müssen, da Effizienz und Leistung in der Produktion und somit auch in der Qualitätssicherung eine große Rolle spielen.

Dabei ist es wichtig festzulegen, welche Eingriffsmöglichkeiten bzw. Berechtigungen einzelne Mitarbeiter haben. Bisher war es oft schwierig, das Setup für Multi-View-Inspektionen neu aufzusetzen, Änderungen vorzunehmen oder das Gesamtsystem neu zu parametrieren. Außerdem bieten die Nutzerschnittstellen (HMIs) derzeitiger Lösungen keine mobilen Eingriffsmöglichkeiten und sie sind, je nach Benutzerzugriff, bei der Darstellung verschiedener Anwenderansichten beschränkt.

Joerg Kuechen, Vizepräsident und Leiter des Geschäftsbereiches Vision Produkte bei Cognex, bringt diese Themen auf den Punkt: „Einerseits dehnen unsere Kunden die Anwendung der industriellen Bildverarbeitung auf neue Gebiete aus, zeitgleich suchen sie nach Möglichkeiten, um voneinander unabhängige Kameras zusammenzubringen und so Applikationen zu lösen, welche Multi-View-Inspektionen erfordern. In-Sight VC200 bietet nun diese Funktionalität auf Basis der In-Sight-Plattform.“

So eine Lösung gab es noch nie

Zur Durchführung von Cognex Multi-View-Inspektionen in einer Fertigungsumgebung kann der Anwender über vier Gigabit-Ethernet-Ports bis zu vier In-Sight Smart-Kameras an einen In-Sight VC200 Vision-Controller anschließen. Dabei ist es nun zum ersten Mal möglich, die Rechenleistung mehrerer Smart-Kameras bei Hochleistungsanwendungen parallel zu nutzen. Das Multi-Smart-Kamera-Vision-System In-Sight VC200 von Cognex verteilt die Datenverarbeitung auf mehrere Smart-Kameras und erweitert somit die Bandbreite der möglichen Multi-Kamera-Prüfanwendungen.

Da jede Smart-Kamera über einen eigenen Prozessor verfügt, erhöht sich mit jeder hinzugefügten Kamera die zur Verfügung stehende Gesamtrechenleistung. Und das wiederum ermöglicht die Verwendung der leistungsstarken Cognex Vision-Tools auf jeder Kamera ohne negative Auswirkungen auf das Gesamtsystem, egal wie viele Kameras im System installiert sind. Die somit verbesserte Leistung hilft, mit schnellen Produktionslinien Schritt zu halten und bietet darüber hinaus die Flexibilität, um Applikationen mit sequentiellen oder asynchronen Inspektionen zu lösen.

Einfache Konfiguration und effizientes Datenhandling

Die In-Sight VC200 Multi-Kamera-Applikationen lassen sich ganz einfach mit der leistungsstarken In-Sight VC Explorer Software konfigurieren. Die grafische Oberfläche für den Workflow vereinfacht die Errichtung von Vision-Applikationen, da die Inspektionsschritte in einer Reihe von Funktionsblöcken dargestellt werden, die wiederum für die Datenerfassung, Bildverarbeitung und Kommunikation zuständig sind. Die Workflow-Diagramme ermöglichen das flexible Steuern von Triggerung und Datenerfassung, sie teilen die Bildverarbeitungsaufgabe in überschaubare Blöcke ein und bieten Zugang zur tabellarischen In-Sight Benutzeroberfläche. Der Anwender kann diese Funktionsblöcke ganz einfach per Drag-and-Drop verschieben, um den Applikationsablauf zu ändern. Ebenso kann er die Blöcke miteinander verbinden, um auf einfach Weise Daten zwischen ihnen auszutauschen.

Die Kameras werden für ihre Inspektionsaufgaben mit der tabellarischen In-Sight Benutzeroberfläche konfiguriert. Diese bietet Zugriff auf die bewährten In-Sight Vision-Tools einschließlich PatMax Redline, dem leistungsstarken Algorithmus zur Lokalisierung von Teilen oder Merkmalen in einem 5-Megapixel-Bild in weniger als 20 Millisekunden. Ebenso hat der Anwender Zugriff auf OCRMax, ein OCR/OCV-Werkzeug, in das verschiedene Schriftarten eingelernt werden können, und das hohe Leseraten für unterschiedliche Zeichen bietet und zugleich Fehllesungen minimiert. Somit können Anwender all die Funktionen, die sie aus ihrer Erfahrung mit der bewährten Cognex Vision-Technologie bereits kennen, ohne Umschweife direkt nutzen.

Moderne, leistungsstarke, webbasierte HMIs dienen zur mobilen und plattformunabhängigen Darstellung der Bilder und Ergebnisse jeder einzelnen angeschlossenen Kamera. Die anpassbaren HMIs ermöglichen die Überwachung und Kontrolle über Passwort-geschützte Zugriffsstufen. Mit dem In-Sight VC200 können deshalb beliebige Bediener Inspektionen ansehen und beispielsweise QS-Beauftragte Parameter ändern oder Werksleiter simultan Leistungsstatistiken von jedem iOS-, Android- oder Windows-basierten Gerät mit einem Webbrowser überprüfen. Außerdem können Projektkomponenten (Blockdiagramme, Tabellen, Webseiten und sogar ganze Prüfabläufe) gespeichert werden, um sie später für andere Projekte wieder zu nutzen. Das vereinfacht die Errichtung von neuen oder veränderten Multi-View-Inspektion erheblich und trägt zu einer hohen Produktivität bei.

Steckbrief In-Sight VC200

  • Hochleistungsverarbeitung: schnelles Gesamtsystem bei zusätzlichen Smart-Kameras.
  • Mehrere Aufnahmeschemata: einfache Konfiguration von komplexen synchronen und asynchronen Multi-Kamera-Anwendungen.
  • Flexible Workflow-Oberfläche: Smart-Kameras einfach verknüpfen und Ergebnisse kommunizieren.
  • Leistungsstarke In-Sight-Tools: Lokalisierung von Teilen oder Merkmalen mit PatMax Redline in weniger als 20 Millisekunden.
  • Browser-basierte HMI: mobile, plattformunabhängige Visualisierung und Zugang über einen Web-Browser von überall ohne Zusatzsoftware.
  • Wiederverwendung von Projektkomponenten: schnellere Realisierung neuer Projekte

Kontaktieren

Cognex Germany Inc.
Emmy-Noether-Str. 11
76131 Karlsruhe
Germany
Telefon: +49 721 958 8052

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